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Date Februar 3, 2021
Category Branding

Die besten Tipps für’s Brand Building

Du willst deine eigene Marke aufbauen und einen ersten Eindruck davon gewinnen, was dafür eigentlich notwendig ist? Wie in so vielen Bereichen hat Corona auch im Marketing einiges an Veränderungen gebracht. Authentizität, Haltung, klare Markeninhalte und Wertversprechen zählen mehr denn je. Deswegen solltest du dir genau überlegen, wie du deine Marke konzipierst und präsentierst. Hier findest du einen guten Überblick für den Aufbau deiner Marke im Jahr 2021.

Was ist Brand Building?

Fangen wir ganz easy an. Unter Brand Building versteht man die Entwicklung und das Aufbauen einer Marke. Dazu gehört nicht nur, dass du dir einen Namen und ein Logo überlegst, sondern auch einen stabilen Unterbau schaffst. Denn Werte und emotionale Ansprache gehören genauso zum Brand Building wie die Definition einer Zielgruppe.

 

Sobald du loslegst, erwartet dich ein Prozess, der niemals aufhört. Schließlich gibt es stetige Veränderungen.Während zum Beispiel viele Verbraucher früher vor allem günstig kaufen wollten, setzen nun viele auf nachhaltige und fair produzierte Güter. Darauf sollten Markeninhaber reagieren und ihre Brand weiterentwickeln bzw. Werbespots und sonstigen Content anpassen. 

 

Für viele Menschen zählt nämlich seit 2020 nicht mehr nur das Produkt oder die Dienstleistung an sich, sondern auch die Positionierung des Unternehmens zu aktuellen Themen wie eben der Coronakrise und dem Umgang mit Hygienevorschriften. Fragen wie „Wie geht dieser Arbeitgeber mit seinen Angestellten in der Krise um?” und „Engagiert sich das Unternehmen sozial, agiert es familienfreundlich?” haben durch die Coronakrise auch für die Kunden – und nicht nur für die Angestellten – an Gewicht gewonnen.

Welche Faktoren sind beim Markenaufbau zu beachten?

Du möchtest mit deinem Markenaufbau starten? Kein Problem – wir listen dir hier die fünf Faktoren auf, die als Basis des Brand Buildings gelten. Diese galten schon vor 2021 und sollten auch bei deinem Markenaufbau Anwendung finden.

 

1. Nutzen:

Welchen effektiven Nutzen hat das Produkt für den Kunden? Warum ist es besser als das Konkurrenzprodukt? Welche Funktionen hat es? Tatsächlich zeigte sich in Umfragen, dass seit der Coronakrise Qualität und Wertversprechen des Unternehmens über dem Preis stehen und gern mal ein Euro mehr gezahlt wird, wenn dafür Philosophie und Produkt bzw. Dienstleistung stimmen.

 

2. Produkt:

Warum kauft der Kunde das Produkt? Fühlt es sich haptisch gut an? Ist es besonders schick, besonders günstig, hochwertig hergestellt?

 

3. Verwendung:

In welcher Situation wird das Produkt verwendet? Ist es ein Produkt für den täglichen Gebrauch? Für besondere Gelegenheiten? Für die Freizeit?

 

4. Emotionaler Vorteil:

Welche Bedürfnisse befriedigt das Produkt? Inwiefern macht es den Kunden glücklicher? Seit der Coronakrise konsumieren die Menschen bewusster, wollen ihre Gesundheit fördern oder bei Unternehmen kaufen, die verantwortungsbewusst agieren. Das trägt zur Zufriedenheit des Käufers bei, da er Werte unterstützt, die ihm sinnvoll erscheinen.

 

5. Werbung:

Welche Art von Werbung eignet sich, um den Kunden anzusprechen? Die Coronakrise hat das Marketing vor allem ins Internet verlagert, da große Plakatwände oder sonstige Outdoor-Werbeflächen in Lockdownzeiten von zu wenigen Menschen wahrgenommen werden. Außerdem gewöhnen sich die Menschen immer mehr daran, online Angebote zu finden, einzukaufen oder Termine zu buchen, und werden das laut statista auch weiterhin tun.

 

Doch Internet ist nicht gleich Internet – und je nach Zielgruppe musst du dich auf andere Plattformen und Werbemöglichkeiten fokussieren. Schaut deine Zielgruppe Insta-Stories oder steht sie auf Tutorials? Bevorzugt sie Online-Zeitungsartikel oder vertraut sie Influencern?

Aus diesen fünf Faktoren lassen sich erste Erkenntnisse ableiten z. B. zur Tonalität oder Optik. Wenn du jetzt tiefer einsteigen möchtest, solltest du dich mit folgenden Fragen befassen:

Welche Werte vertritt dein Unternehmen?

Wodurch zeichnet sich gerade dein Business aus? Ein Unternehmen kann zum Beispiel familienfreundlich auftreten, das Gefühl von Freiheit versprechen, sich für Gleichberechtigung einsetzen oder Traditionen hochhalten. Die Coronakrise hat für viele Menschen zum Beispiel den Wert Familie wieder in den Vordergrund gerückt. Ein Wert, der dein Unternehmen für Kunden attraktiv machen kann, wenn er in deinem Unternehmen auch authentisch umgesetzt wird. Sollte die Familienfreundlichkeit aufgesetzt wirken, kann sich der Effekt ins Gegenteil verkehren.

Welche Qualität versprichst du?

Bietest du hochwertige und luxuriöse Güter an? Achtest du darauf, dass in Bio-Qualität hergestellt wird, dass dein Produkt Fair Trade ist? Nutzt du nur grünen Strom für die Herstellung? Oder geht es bei dir um durchschnittliche Qualität, dafür aber zu supergünstigen Preisen? Welche Qualifikationen bringen deine Angestellten bzw. Dienstleister mit? Darüber solltest du dir im Klaren sein, weil es sich nicht nur in deiner Brand widerspiegeln sollte, sondern auch entscheidend für die Definition deiner Zielgruppe ist.

Wer ist die Zielgruppe?

Und damit kommen wir schon zum nächsten Punkt. Wer ist dein absoluter Wunschkunde? Um das herauszufinden, solltest du dir Zeit für Recherche nehmen, denn deine Werbung richtest du natürlich auf deine Zielgruppe aus. Überlege dir also, wer dein Produkt gebrauchen könnte. Welches Geschlecht bzw. Gender haben diese Personen? Wie alt sind sie? Was für einen Bildungsgrad haben sie? Welchen Lebensstil verfolgen sie? Welche Weltanschauungen sind vielleicht damit verknüpft? Und ganz wichtig: Agierst du ortsspezifisch oder ortsunabhängig? Darauf solltest du deine Unternehmenswerte abstimmen.

Wie soll die Präsentation deiner Marke auf den Kunden wirken?

Du entscheidest, wie deine Marke wirkt. Locker vom Hocker oder gediegen und luxuriös? Passen deine handgefertigten Designermöbel perfekt in die Luxushäuser bzw. -wohnungen anspruchsvoller und wohlhabender Kunden? Oder bietest du eher praktische Möbel an, etwa für junge Eltern, junge Eltern, die Haltbarkeit und Stauraum mehr schätzen als ein modisches Aussehen? Möchtest du mit deiner Marke ein Gefühl von Ankommen und Zuhausesein auslösen, schafft dein Produkt einen Verwöhnmoment? Oder soll es lieber frech und flippig sein? Deine Botschaft muss ankommen – und dafür ist in Zukunft deine Marke zuständig.

Designvorgabe für deinen Content: Der Styleguide

Die Recherche ist gemacht, die wesentlichen Punkte sind festgelegt? Ab die Post. Jetzt geht es an die Markenbibel, besser auch als der Styleguide bekannt. Der Styleguide sorgt dafür, dass sich deine Marke immer gleich anfühlt – auch, wenn mal die Mitarbeiter wechseln. Schließlich wirkt eine Marke, die sich immer wieder anders präsentiert, chaotisch, inkonsistent und wenig vertrauenswürdig. Der Styleguide funktioniert für alle zukünftigen Mitarbeiter als ein Briefing. Folgende Dinge müssen dort unbedingt festgehalten werden:

 

Markengeschichte:

Hinter jeder Marke steckt ein Mensch mit Tatkraft und einer Vision. Wer bist du? Wie entstand deine Marke? Was möchtest du erreichen? Welche Werte möchtest du vermitteln? Für Menschen, die dir nicht persönlich begegnen, ist das ein guter Weg, um die Marke besser zu verstehen und ein Gefühl für sie und den passenden Content zu entwickeln.

 

Logo:

Neben Produkt und Gründer ist das Logo ein Schlüsselelement jeder Marke. Wer könnte jemals die Creme mit der tiefblauen Dose und der weißen Aufschrift vergessen? Oder den Schriftzug unserer Lieblingssuchmaschine? Du zeigst in diesem Teil nicht nur die Grafik an sich, sondern gibst auch Größe und Proportionen vor.

 

Farben:

Farben lösen Emotionen aus und sind deswegen ein wichtiger Faktor bei deinem Logo oder Schriftzügen, die du platzieren möchtest. Außerdem solltest du dabei ein Auge auf die Zielgruppe haben. Bei Senioren zum Beispiel solltest du eventuelle Sehstörungen berücksichtigen.

 

Schriftarten:

Wenn du Schulkinder, die gerade lesen lernen, ansprechen möchtest, ist ein Schriftzug in Druckbuchstaben angebrachter als verschnörkelte Fonts. In der Markenbibel legst du die genauen Schriftarten und die Ausrichtung fest.

 

Bilder:

Mit der Markengeschichte und der Zielgruppe ergibt sich häufig auch, welche Bilder deine Marke am besten präsentieren. Für deine Mitarbeiter ist es wichtig zu wissen, welches Bildmaterial im Zusammenhang mit der Marke verwendet werden soll. Sollen es überhaupt Fotos sein? Oder doch liebe splashige Grafiken? In den Styleguide gehören daher ein paar Beispiele.

 

Tonalität:

Ob du deine Kunden duzt oder siezt, macht einen gewaltigen Unterschied. Je nach Alter der Zielgruppe sind ihr manche Begriffe auch nicht bekannt. Weißt du zum Beispiel, wie cringe Personen sich verhalten? Oder wer der Babo ist? Was ist Bandsalat? Und wie fühlt sich jemand, der blümerant ist? Im Styleguide kannst du zum Beispiel festlegen, ob Anglizismen verwendet werden dürfen, und Wörter eintragen, die auf keinen Fall im Zusammenhang mit deiner Marke gebraucht werden sollen.

Starte jetzt deinen Markenaufbau!

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