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Date Februar 3, 2021
Category Arbeitgebermarke

5 Tipps für Arbeitgeber – was du nach der Krise für deine Arbeitnehmer tun kannst

Die Coronakrise hat die Arbeitswelt ganz schön auf den Kopf gestellt. In vielen Unternehmen mussten spontan Anpassungen vorgenommen und/oder zahllose Arbeitnehmer in Kurzarbeit geschickt werden. Doch irgendwann wird auch diese Pandemie vorbei sein – und wie geht es dann weiter? Wie wird die Post-Corona-Arbeitswelt aussehen? Und noch viel wichtiger: Wie können Arbeitgeber ihren Angestellten nach der Krise helfen?

Wie hat sich die Arbeitswelt durch Corona verändert?

Während der Lockdowns wurden Unternehmen gründlich auf die Probe gestellt. Ein wesentlicher Faktor waren Wertversprechen bestimmter Marken. Wir erinnern uns an den adidas-Skandal, bei dem der Sporthersteller verkündete, die Mieten für die während des Lockdowns geschlossene Ladengeschäfte nicht mehr zahlen zu wollen.

 

Gewagt für eine Marke, die sich Teamgeist und Fairness auf die Fahne geschrieben hat. Und prompt kam die Quittung: Viele Kunden boykottierten den Sporthersteller und kauften bei der Konkurrenz. Man kann die Krise also als gründlichen Stresstest bezeichnen, der zeigt, inwiefern die Markenwerte im Unternehmen verankert sind und ob sie auch in Krisenzeiten gelebt werden. Im Gegensatz zu adidas konnten viele Unternehmen in der Krise punkten, indem sie flexibel auf die neuen Anforderungen reagierten, sich sozial engagierten und für Corona-Maßnahmen spendeten. 

 

Die Werte von Unternehmen sind durch die Krise wichtiger geworden. Das Attribut „familienfreundlich” sollte nicht nur als Wort in schönen Buchstaben auf der Webseite zu finden sein, sondern auch für Arbeitnehmer in ihrem Arbeitsalltag erfahrbar sein. „Fairness” sollte nicht nur ein Thema für die Werbespots sein, sondern sich auch in Gehalt, Arbeitszeiten und Urlaubstagen widerspiegeln. Mehr als zuvor werden sich Arbeitnehmer zukünftig Gedanken über das Unternehmen machen, für das sie arbeiten. Was also kannst du als Arbeitgeber nach der Krise für deine Angestellten tun, um weiterhin ein attraktiver Arbeitgeber zu sein?

Unsere Tipps für Arbeitgeber

 

1. Wertversprechen des Unternehmens einhalten

Wie du am Beispiel adidas gesehen hast, sollten die Wertversprechen des Unternehmens nicht nur festgelegt und kommuniziert, sondern auch gelebt werden. Wenn du entgegen den von dir festgelegten Werten handelst, ist das nicht nur unauthentisch gegenüber deinen Angestellten, sondern schadet auch deiner Marke und ihrem Ruf. Und schließlich hattest du doch einen Grund, diese und keine anderen Werte mit deiner Marke zu verknüpfen, oder? Beweise also Haltung und zeige deinen Angestellten, dass es dir mit deinen Versprechen ernst ist und dass sie auf dich zählen können – in und nach der Krise. Dazu gehören natürlich auch Zugeständnisse und Kompromisse.

 

2. Benefits anbieten

Jeder liebt gute Benefits, richtig? Biete also deinen Arbeitnehmern sinnvolle Angebote für ihren Arbeitsalltag, wie zum Beispiel Bahntickets, damit sie ihren Weg zur Arbeit umweltfreundlich und kostenfrei zurücklegen können. Auch Angebote zur Gesundheitsförderung sind sinnvoll.

 

Das können sowohl eine ergonomische Büroausstattung, ein jährliches Gesundheitsbudget oder eine Partnerschaft mit einem Fitnessstudio sein, bei dem deine Mitarbeiter nur einen reduzierten Preis zahlen. Für die Mitarbeiter ist es vor allem wichtig zu sehen, dass du dir Mühe gibst und ihnen etwas bieten möchtest. Wenn es ihnen dann auch noch einen wirklichen Vorteil verschafft – umso besser.

 

3. Bewerbungsprozess & -angebote digitalisieren

Ein Bewerber würde gern bei dir arbeiten, stößt aber beim Bewerbungsprozess auf vorsintflutliche Kontaktformulare oder Fragebögen? Als modernes Unternehmen solltest du potenziellen Arbeitnehmern zeigen, dass du dich an Veränderungen anpassen kannst. Präsenz auf LinkedIn und Xing gehört ebenso dazu wie niedrigschwellige One-Click-Bewerbungen.

 

Die Coronakrise hat darüber hinaus bewiesen, dass Bewerbungsgespräche längst nicht mehr persönlich vor Ort stattfinden müssen, sondern bequem über Zoom, Webex oder andere Tools erledigt werden können. Das ist für beide Seiten weniger aufwendig – und zeitgemäß.

 

4. Identifikationspotenzial online & offline anpassen

Dein Unternehmen ist der Hammer? Super! Dann sollten das auch andere erfahren. Auch für Unternehmen werden die sozialen Medien immer wichtiger, um ihre Reichweite zu erhöhen und Interessierten regelmäßige Updates über Entwicklungen und einen einfachen Kommunikationsweg für Nachfragen zu bieten. In sozialen Netzwerken und auf deiner Webseite kannst du deine Marke und die damit verbundenen Werte präsentieren und entsprechenden Content teilen. Wenn du beispielsweise für Teamgeist steht, stellst du deine Mitarbeiter ausführlich vor. 

 

Außerdem solltest du deinen Mitarbeitern das Gefühl geben, ein wichtiger Teil des Unternehmens zu sein, um ein Wir-Gefühl zu schaffen, was dazu beiträgt, dass sich deine Angestellten mit deinem Unternehmen identifizieren, gern für dich arbeiten und positiv über ihren Arbeitsplatz sprechen. Dafür solltest du deine Angestellten regelmäßig und transparent über Entwicklungen oder Probleme im Unternehmen informieren, in Entscheidungen mit einbinden, ihnen zuhören und sie am Erfolg teilhaben lassen.

 

Was ist deinen Mitarbeitern für einen schönen Arbeitsalltag wichtig? Warum haben sie sich bei dir beworben? Was würde sie enttäuschen? Laut statista ist es Mitarbeitern besonders wichtig, sich am Arbeitsplatz wohlzufühlen, Anerkennung von Vorgesetzten zu erhalten und auch mal ein persönliches Wort mit ihnen wechseln zu können. Punkte, die sich leicht umsetzen lassen und direkt für eine gute Atmosphäre sorgen.

 

5. Feedback-Kultur

Feedback ist immer wichtig, um weiterzukommen – auch und gerade für Unternehmen. Und dieses Feedback sollte dabei in beide Richtungen gehen: In Richtung Arbeitnehmer und in Richtung Arbeitgeber. Denn beide Seiten profitieren davon und können sich dadurch weiterentwickeln. Klar, nicht jedes Feedbackgespräch macht Spaß, vor allem wenn unangenehme Punkte oder Fehler angesprochen werden.

 

Kritik muss man vielleicht einen Moment lang verdauen, aber das ist normal. Aber wenn an der Kritik etwas Wahres dran ist, dann führt sie zu Verbesserungen. Und so unangenehm wie Kritik manchmal ist, so schön ist positives Feedback, das in einer offenen Feedback-Kultur meist sogar häufiger vorkommt. Wichtige Stellschrauben für offenes Feedback sind regelmäßige Teammeetings und direkte Gespräche mit den Mitarbeitern, gegenseitige Wertschätzung und eben die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

 

Nur Mitarbeiter, die nicht die Sorge haben, bei negativem Feedback sanktioniert oder gar gekündigt zu werden, trauen sich, ehrliche und konstruktive Äußerungen zu tätigen.

Fazit

Die Coronakrise hat so gut wie jedem zu schaffen gemacht. Doch gerade jetzt hast du die Chance, deine Führungsqualitäten zu beweisen und dein Unternehmen auf ein neues Level zu bringen, indem du Zusammenhalt und Sicherheit für deine Angestellten schaffst und dich offen für Weiterentwicklung und Veränderung zeigst. Und dann wird der Post-Corona-Arbeitsalltag sogar besser als vorher sein. 

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